Food-Trend: „Clean eating“

C.Buchheister/ Februar 28, 2017/ Clean eating, Ernährung, Food-Trends

Was bedeutet “ Clean eating“ ?

Clean steht hier nicht für „sauber“ im eigentlichen Sinn, sondern für frei, d.h. frei von industrieller Verarbeitung,  von Zusätzen wie Konservierungsstoffen, Farb- und Aroma-stoffen, Geschmacksverstärkern,  Auszugsmehlen, Zucker, Salze etc..

„Clean eating“ beschreibt einen natürlichen und gesunden Lebensstil mit einer frischen und möglichst naturbelassenen Ernährungsweise. Auch „intuitives Essen“ (siehe mein Beitrag: Intuitives Essen) gehört zu dieser Lebensphilosophie dazu.

Eigentlich ist clean eating die moderne Form der verstaubten Vollwertkost.
Wer konsequent clean eating betreibt, erntet idealerweise aus dem eigenen Anbau und stellt vieles selbst her: Brot, Joghurt, Käse, Brühen…

Gekaufte Ware sollte  beim Bio-Bauern und Bio-Fleischer gekauft werden und gekocht wird selbstverständlich frisch.

Aber auch die eigene Verarbeitung sollte so „clean“ wie möglich gehalten werden, damit Vitamine und Nährstoffe durch kochen, backen, braten nicht verloren gehen. Also viel roh essen (Obst, Nüsse, gewisse Gemüsesorten) oder schonend zubereiten.

Saisonales und Regionales wird groß geschrieben,  Fast-Food und Junk Food sind natürlich tabu.

frischer-spinat

Wenn es aus Zeitgründen gekaufte Ware sein muss, bitte immer Inhaltsstoffe auf der Verpackung überprüfen! Je mehr Zutaten, um so ungünstiger.

Was darf z.B. nicht enthalten sein:

  • Zucker (Glucosesirup, Dextrose,  Maltodextrin, Gerstenmalzextrakt u.s.w. sind nur andere Bezeichnungen)
  • Süßstoffe
  • Auszugsmehle (also kein Vollkorn)
  • Pflanzliches Fett
  • Vollei
  • Milcheiweiß
  • Konservierungsstoffe
  • Emulgatoren
  • Säuerungsmittel
  • Geschmacksverstärker
    u.s.w.

Clean eating im Restaurant und bei Freunden?

Mein Tipp: einfache Dinge bestellen: ein gutes Stück Fleisch, Fisch oder Geflügel mit z.B. gedünsteten Gemüse oder Salat, Salzkartoffeln, Vollkornreis etc. und Soßen separat bestellen und darauf vertrauen das in „guten“ Restaurants die Lebensmittel hochwertig und „cleaner“ sind. Aber manchmal, vor allem bei Einladungen muss man es auch mal gelassen sehen!

Fazit:

Auch wenn Clean eating sicherlich zeitaufwendig und auch ein wenig teurer ist – sich zukünftig immer ein Stück mehr in Richtung bewusster, naturbelassener und gesunder Nahrung zu bewegen tut nicht nur uns, sondern auch der Natur und den Tieren gut !

Meine Buchempfehlung zu diesem Thema:

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6 Kommentare

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