Ruhe durch Bewegung – Schüttelmeditation

christianhuett/ Januar 11, 2017/ Entschleunigung, Entspannung, Meditation

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Die “Schüttelmeditation” – ist für all die Menschen da, die nicht so schnell zur Ruhe kommen. Also für all jene, die entweder nicht ausreichend Zeit haben, um eine ruhige Meditation auszuüben, oder die den ganzen Tag lang so stark ” unter Strom” stehen, dass es für sie schwierig ist, sich davon zu lösen. Gehörst Du auch dazu?

Der Name selbst ist ja bereits sehr bezeichnend. Ich interpretiere diese Meditationstechnik als Wachrütteln aus jenem Alltag, der dich so stressvoll auf Trab hält. Der dich viel Energie kostet und in welchem Du dir oft zu wenig Zeit für dich selbst nimmst.

Es geht darum, dich vom Stress zu befreien und Energie zu tanken!

Die Schüttelmeditation wirkt wie eine granatenstarke Energiedusche, die auf sanfte Weise deinen Arbeitstag mit allen Vorkommnissen vom Körper abschüttelt !
Oder je nach Gusto rüttelt sie jede einzelne Zelle Deines Körpers wach und füllt ihn mit Energie ohne Ende.
Aber wie sieht sie nun genau aus, diese Schüttelmeditation? Sich einfach nur hinstellen und schütteln? So einfach kann das doch gar nicht gehen, oder?

Grundsätzlich besteht die Meditation aus 4 Phasen:

-Schütteln
-Tanzen
-Wahrnehmen
-Still liegen


Jede einzelne der vier Phasen soll zunächst einmal 15 Minuten lang ausgeübt werden. Eine Steigerung ist immer noch möglich.
Während der ersten Phase – dem Schütteln – bist du einfach nur ganz locker und schüttelst deinen ganzen Körper. Die Energie steigt von den Füßen auf, die Spannungen sollen losgelassen werden. Die Augen können sowohl offen als auch geschlossen sein, je nachdem wie Du dich wohler fühlt. Wichtig ist außerdem, dass du aus dem Schütteln keine gymnastische Übung oder Slapstick macht, sondern das Schütteln eher “von selbst” geschehen lässt.

Die zweite Phase besteht aus dem 15 minütigen Tanzen. Hier wird nach Lust und Laune getanzt. Dein Körper soll sich frei bewegen und auch hier gilt: Augen offen oder geschlossen macht keinen Unterschied.

In der Phase Nummer 3 – dem Wahrnehmen – sitzt du 15 Minuten lang mit geschlossenen Augen oder bleibst mit offenen Augen stehen, während Du sowohl die inneren als auch äußeren Geschehnisse unbeteiligt betrachtet. Das heisst übrigens mit sich selber achtsam sein.

Die vierte Phase ist eigentlich selbsterklärend. Leg dich 15 Minuten lang mit geschlossenen Augen auf eine Matte und geniess die Stille.

Ich denke, dass diese Meditationsform besonders gut geeignet ist für Menschen, die eigentlich nicht viel von klassischer Meditation halten. Sei es, weil sie skeptisch sind, sie es noch nie probiert haben, oder einfach zu unruhig sind, um sich der Stille ohne Vorbereitung hinzugeben.
Meine Musikempfehlung ist entweder die klassische Kundalini Schüttelmeditation oder stell Dir selber Musik zusammen, die die 4 einzelnen Phasen untermalen und Dir einfach gefällt.

Kundalini-Osho-Active Meditation

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