Raus aus dem Gedankenstrudel: Wie finde ich zu meinen inneren Kraftquellen?

freddyfischer/ Februar 6, 2017/ Entschleunigung, Entspannung, Meditation

Wie kann ich mich auftanken?
Eine lebenswichtige Frage!

Eintauchen und Fühlen

In meiner Arbeit habe ich viel mit Unternehmensplanungen, strategischen Entscheidungen und dergleichen zu tun. Unentwegt schwirre ich dabei hin und her, um mir die Vergangenheit anzuschauen und die Zukunft zu entwickeln. Mir hilft es, mit meinen Ressourcen Kontakt aufzunehmen, wenn ich in den jetzigen Augenblick gehe. Damit trete ich aus dem ständigen Gedankenstrudel heraus und kann genau beobachten, beziehungsweise erfühlen, was passiert ist und was gerade passiert. Das ist so wertvoll, es erhöht meine Konzentration und meine Wertschätzung von Menschen, die in meiner Umgebung sind. Ich kann dadurch meinen Verstand abschalten und ins Fühlen kommen. Das gibt mir Kraft.

Meditieren und Computerspielen

Vor drei Wochen war ich in Berlin auf dem Kongress „Meditation & Wissenschaft“, der mich mich sehr fasziniert hat! Es gab viele tolle Vorträge über die Wirkung von Meditation, wobei mir dieser oben beschriebene Aspekt natürlich oft begegnet.

Da ich beruflich aus der Spielewelt komme, faszinierte mich besonders das Forschungsergebnis einer Studie, das besagt, durch tägliches Spielen am Computer veränderten sich die gleichen Gehirnbereiche wie bei Viel-Meditierern. Schon erstaunlich und doch klar, weil durch das Spiel am Computer die alleinige Aufmerksamkeit auf das Spiel gerichtet wird und man darin im wahrsten Sinne des Wortes eintaucht. Es ist schon eine Ansage, dass Computerspiele im Kern „Meditationsmaschinen“ sein sollen, die vielen dazu verhelfen können in den jetzigen Augenblick zu kommen. Nur bei Meditation geht es ja nicht ums Gewinnen und Verlieren oder Siegen und Besiegtwerden, das muss man sich also nochmal genauer anschauen. Wichtig ist für mich eben, dass Meditation mich ins Jetzt hineinbringt und tiefe, tiefe Kraftquellen in mir erschließt.

Dynamik und Stille

Bei mir funktioniert die Wechselwirkung von Dynamik und Stille, wenn ich zuerst einen richtigen Power-Sport mache ­(Boxen, Power-Yoga, Laufen) und danach meditiere. So werde ich ganz ruhig, konzentriert und habe die besten Ideen, bin ganz einfach am kreativsten. Das wirkt auch, wenn ich total müde bin: So werde ich wieder wach! Will sagen: Dieses Aus-dem-Alltag-Aussteigen führt mich in genau jenem Alltag zu immer wieder neuen Kraftquellen in mir und aktiviert sie.

Dieser Prozess ist sicherlich bei jedem anders und so vielfältig wie wir selbst. Bei dem einen verläuft es so wie bei mir, bei dem anderen geschieht es durchs Träumen, beim nächsten durch einen Spaziergang in der Natur oder durch Sex oder durch Gespräche mit lieben Menschen und vieles mehr. Hier kann nur jeder in sich hineinhorchen und fühlen, was ihm ganz einfach wieder Kraft gibt, wenn die Müdigkeit heraufzieht. Wichtig ist vor allem keine Angst zu haben und auszuprobieren, was geht.

Es gibt sie, diese Quellen

Mittlerweile verlasse ich sogar Vorstandssitzungen, wenn ich müde bin und komme nach einer guten halben Stunde zurück und bin wieder voller Energie und wieder ganz ich selbst. Es gibt sie, diese Quellen! Sie sind in uns, wir müssen in Kontakt mit ihnen kommen und dann die richtigen Wege finden sie zu aktivieren. „Ran an diese inneren Kraftquellen“, kann ich einfach nur immer wieder sagen! Man kann sie finden und nutzen und durch Meditation immer wieder aktivieren und anzapfen.

Aber Vorsicht: Das Big-Business hat das auch schon auf dem Schirm. Auf demselben Kongress gab es eine sehr interessante Diskussionsrunde mit großen Wirtschaftsführern (RWE, Inogy, Google, SAP und dm-Drogeriemärkte).
Überschrift: „Wie viel Meditation verträgt Business; wie viel Business verträgt Meditation?“ Das war äußerst interessant. Bei SAP zum Beispiel befinden sich über 4500 Mitarbeiter in Meditationsprozessen. Ich finde das zunächst einmal gut, wenn solche Konzerne ihren Mitarbeitern Meditation anbieten und so ganz viele Menschen neu mit Meditation in Berührung kommen. Aber: Diese Bosse haben auch die Wirkung von Meditation im Auge. Man kann sie mit einem Turbolader in einem Automotor vergleichen, der ja auch die Leistung des Motors steigert, aber bei den ersten Modellen mitunter dafür verantwortlich war, dass der Motor schneller kaputt ging. Das kann passieren, wenn ein Unternehmen nur den Profit im Visier hat und nur deswegen Meditation anbietet, um aus den Mitarbeitern mehr Leistung herauszuholen.

Meditation ist für mich der Weg zum Kennenlernen meiner inneren Kraftquellen und das Mobilisieren und Erforschen machen einfach Spaß:

„Leben, Lieben, Lachen!“

Wenn ihr Euch für Meditation interessiert kann ich Euch die
OSHOTIMES — (www.oshotimes.de) wärmstens ans Herz legen !
In der Februar Ausgabe des Magazins findet ihr das Feature:
KRAFTQUELLEN –Deine Ressourcen finden

oshotimes-cover-02-2017

Und  meinen Beitrag:
„RAUS AUS DEM GEDANKENSTRUDEL – Wie finde ich zu meinen inneren Kraftquellen ?“
Viel Spaß beim Lesen
Mit einem herzlichen Glück auf
Freddy

mail@freddyfischer.de

 

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1 Kommentar

  1. ..es spricht mir aus der Seele <3

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