Wasser: Die großen Unterschiede in Qualität, Geschmack und Inhaltsstoffen

Es ist Bestandteil jeder Zelle, transportiert Lösungen und Substanzen, reguliert den Wärme- und den Säure-Basen-Haushalt! Eine tägliche Wasseraufnahme von 2-3 Litern (durch flüssige und feste Nahrung) ist für alle biologischen Vorgänge des Menschen lebensnotwendig!!
Bei sportlichen Aktivitäten werden vermehrt Wasser und Elektrolyte (Mineralstoffe) über den Schweiß ausgeschieden, die ausgeglichen werden müssen!
Aber mittlerweile ist Wasser auch zum Lifestyleprodukt geworden, oft in besonders ansprechend gestalteten Flaschen. „Wassersommeliers“ beraten über die unterschiedlichen Geschmäcker, den Mineralstoffgehalt und die möglichen positiven Wirkungen auf den Organismus.

Nachfolgend ein kleiner Überblick zu den wichtigsten Unterschieden.

Trinkwasser

Unser Trinkwasser stammt aus dem Grundwasser, aus Seen und Flüssen. In Deutschland wird die Trinkwasserqualität sehr streng überwacht. Die Aufbereitung durch Filtration und/oder chemische Verfahren sorgt für die Einhaltung der bestehenden Richtlinien und der einzuhaltenden Grenzwerte für die Belastung mit Pflanzenschutz- und Düngemitteln, Schadstoffen, Schwermetallen, Krankheitserregern, Kohlenwasserstoffen aus Industrieanlagen etc.. In verschiedenen Regionen kann ein qualitativ hochwertiges Trinkwasser durchaus als Mineralwasserersatz verwendet werden!

Wasserspiegelung

Mineralwasser

Im Unterschied zum Trinkwasser stammt das „Mineralwasser“ aus natürlichen unterirdischen Quellen. Regenwasser, dass in den Boden sickert durchläuft unterschiedliche Gesteins-und Bodenschichten und wird dadurch gereinigt und gefiltert. Dabei reichert es sich mit natürlichen Mineralien an.

Auch „Mineralwasser“ muss bestimmte Kriterien und Grenzwerte erfüllen, um sich so nennen zu dürfen. Die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe des jeweiligen Mineralwassers dürfen nur wenig schwanken und die Abfüllung muss vor Ort stattfinden. Es darf nur Schwefel, Eisen und Kohlensäure zugesetzt bzw. entzogen werden.

Je nach Herkunft des Mineralwassers unterscheidet sich der Gehalt an Mineralstoffen, Spurenelementen und anderen Bestandteilen stark und somit auch die verschiedenen möglichen gesundheitsfördernden Wirkungen und der unterschiedliche Geschmack.

Glasklares Seewasser

Heilwasser

Heilwasser sind besondere Mineralwasser mit nachgewiesener gesundheitsfördernder und -vorbeugender Wirkung. Sie sollen die Abwehrkräfte aktivieren und entsprechend des Mineralstoffgehaltes bestimmte Organe und Stoffwechselvorgänge ankurbeln. Einige Heilwasser können z.B. :

  • die Nierentätigkeit verbessern
  • den Magen-Darmtrakt und die Verdauung positiv beeinflussen
  • den Blutdruck normalisieren
  • bei chronischen Krankheiten helfen
  • die Leistungsfähigkeit steigern
  • den Mineralstoffhaushalt ausgleichen

Die Wirkungen des jeweiligen Heilwassers auf den Organismus sind wissenschaftlich untersucht und gemäß dem Arzneimittelgesetz anerkannt.

Quellwasser

Das ebenfalls aus unterirdischen Wasservorkommen stammende Quellwasser muss im Gegensatz zu Mineralwasser nicht amtlich anerkannt werden. In seiner Zusammensetzung hat Quellwasser nur den Kriterien zu genügen, die für Trinkwasser vorgeschrieben sind und auch vor Ort abgefüllt werden.

Tafelwasser

Tafelwasser ist künstlich hergestelltes, aus verschiedenen Wasserarten (z.B. Trinkwasser, Meerwasser, Natursole) und Zusatzstoffen (z.B. Mineralien) gemischtes Wasser.

Die Bedeutung der Mineralien

Natrium

Wichtig für:

  • Flüssigkeits- und Säure-Basenhaushalt
  • Nervenfunktion
  • Muskelfunktion
  • Transport und Aufnahme von Nährstoffen

Ein erhöhter Natriumbedarf entsteht durch:

  • starkes Schwitzen beim Sport oder körperlicher Arbeit
  • Durchfall und Erbrechen
  • Einnahme von Diuretika (entwässernde Medikamente)

Beispiele für natriumhaltige Mineral- und Heilwasser (über 200mg/l): 

  • Adelheid Quelle
  • Christinen
  • Appolinaris Classic
  • Brohler Sprudel
  • Staatl. Fachingen

Magnesium

Wichtig für:

  • Knochen und Zähne
  • Nervenfunktion
  • Muskelfunktion
  • Aktivierung vieler Enzyme
  • Energiestoffwechsel
  • Herz-Kreislauffunktion

Ein erhöhter Magnesiumbedarf entsteht durch:

  • starkes Schwitzen beim Sport oder körperlicher Arbeit
  • Durchfall
  • Schwangerschaft
  • Stillzeit
  • Stress
  • Abführmittel
  • Einnahme von Diuretika (entwässernde Medikamente)

Beispiele für magnesiumhaltige Mineral- und Heilwasser (über 50 mg/l): 

  • Adelheid Quelle
  • Appolinaris Classic
  • Bella Fontains
  • Brohler Sprudel
  • Contrex
  • Gerolsteiner Spudel

Calcium

Wichtig für:

  • Knochen und Zähne
  • Nervenfunktion
  • Muskelfunktion
  • Aktivierung vieler Enzyme und Hormone
  • Blutgerinnung
  • Herzrhythmus

Einen erhöhten Calciumiumbedarf haben:

  • Schwangere, Stillende, Säuglingen, Kindern und Jugendlichen (Knochenwachstum)
  • Sportler und körperlich stark arbeitende Menschen
  • Frauen in der Menopause und ältere Menschen (Osteoporose)

Beispiele für calciumhaltige Mineral- und Heilwasser (über 150 mg/l): 

  • Contrex
  • Gerolsteiner Spudel
  • San Pellegrino
  • Bella Fontains

Den Gehalt weiterer wichtiger Inhaltsstoffe der unterschiedlichen Wassermarken kann man in dieser Liste finden.

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